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Und wenn er ein Traum war, eine Illusion, so hat er mir doch für einen Moment meine Seele erhellt. (aus die Nebel von Avolon)

Nur ein Traum?
Nach langer Zeit besuchte Caramia wieder einml die Stadt Venedig. Es war ein wunderschöner Tag, und sie genoss ihren Spaziergang durch die kleinen Gassen, fernab vom üblichen Touristentrubel. Immer wieder ging sie über kleine Brücken, kaum ein Mensch kam ihr entgegen. Es machte ihr Freude immer wieder eine neue Gasse mit einer schönen kleinen Brücke zu entdecken. Irgendwann endete eine Gasse am Carnale Grande.

Nicht weit entfernt war eine Barkanlegstelle, die öffentlichen Ver-kehrsmittel Venedigs sind Boote, die Gondeln für die Touristen. Caramia erwischte eine Barka, die bis nach Murano fuhr. Murano ist bekannt für seine Glasbläsereien und vor vielen, vielen Jahren war sie schon einmal dort. Warum sollte sie heute nicht wieder dort hinfahren? Ein wenig Abkühlung auf dem Schiff tat gut und sie konnte sich auch die schönen Palazzos vom Wasser aus ansehen.nt war eine Barkanlegstelle, die öffentlichen Verkehrsmittel Venedigs sind Boote, die Gondeln für die Touristen. Caramia erwischte eine Barka, die bis nach Murano fuhr.
Murano ist eine wunderschöne kleine Insel. Dort ange-kommen, begab sich Caramia auf Entdeckungstour. Auch Murano ist durchzogen von vielen kleinen Kanälen und so wanderte sie wieder durch viele kleine Gassen, atmete den betörenden Duft der Bougainvillea ein und freute sich über ihren Entschluss, kurzfristig einen Tagesflug nach Venedig gebucht zu haben. Einen Ausflug in eine andere Welt. Sie vergaß die Zeit und fühlte sich einfach nur wohl. Nach einiger Zeit gelangte sie wieder auf den kleinen Platz, der ihr schon so gut gefiel, als sie auf Murano ankam. Sie setzte sich auf eine Bank im Schatten, schloss die Augen und fühlte sich einfach nur gut

Die Stimmen der vorbeigehenden Menschen hörte sie nicht mehr, nur noch ein Gemurmel, das Geschwitscher eines Vogels. Caramia träumt vor sich hin. Wie schön wäre es, wenn ein Partner an ihrer Seite wäre, mit dem sie sie dies alles zusammen genießen könnte.
Und dann sieht sie ihn, einen großen, schlanken Mann kommen, er bleibt vor ihr stehen und fragt sie mit einem liebevollen Blick ob der Sitzplatz neben ihr frei ist. Er gefällt ihr sehr, genauso hat sie sich ihn immer vorgestellt, der Mann ihre Träume steht nun vor ihr. Sie macht eine einladende Handbewegung auf den Platz neben ihr. Er setzt sich neben sie, sieht sie freundlich an und Caramia sieht in ein Paar Augen, in die sie sofort versinken könnte. „Ich heiße Lorenzo“ sagt er, „und wie darf ich zu dir sagen?“ „Caramia“ antwortet sie, und er flüstert ihr „Oh, Caramia, che bello.“ ins Ohr:
.Er lächelt sie an und sagt: „Darf ich die etwas schenken?“ und mit diesen Worten reicht er ihr einen Strauß mit wunderschönen, duftenden Strauß gelber Freesien Ihre Lieblingsblumen, Caramia ist glücklich und freut sich darüber und blickt in seine blauen Augen.

Er legt seine Hand auf ihren Rücken und flüstert nochmals ganz leise „Caramia“ Sie empfindet ein angenehm wohliges Gefühl und spürt aufsteigende Leidenschaft in sich. Caramia lehnt sich zurück um seine Hand auf ihrem Rücken besser zu spüren. Leonardo umarmt sie und legt seine andere Hand sanft auf ihren Rücken. Ein leises „Wahnsinn“ dringt aus ihrem Mund und was ihn veranlasst, ihr einen Kuss auf die Augen zu geben. Caramia fühlt das angenehm wohlige Gefühl noch intensiver und schlingt ihre Arme um seinen Körper zu einer zärtlich intensiven Umarmung und so verharren sie einige Zeit, bis er seine Hand unter ihr Kinn legt und ihre Kopf sanft hebt, so dass sie in seine Augen sehen kann. Sie schaut ihn an und wünscht sich, dass die Zeit stehen bleibt.

„Ich muss leider weg“ sagt er, „aber morgen habe ich mehr Zeit, bist du morgen um dieselbe Zeit wieder hier?“ Vor lauter Aufregung bringt Caramia fast kein Wort hervor, aber es gelingt ihr doch, ein „Ja“ zu hauchen.Leonardo verabschiedet sich mit einem zärtlichen Kuss auf ihre Augen und sie denkt mit Freude an den nächsten Tag, das nächste Treffen.

Caramia schlägt die Augen auf, kein Leonardo zu sehen. Neben ihr auf der Bank sitzt ein alter Mann, der sie freundlich anlächelt. Da wird Caramia bewusst, Leonardo war ein schöner Traum, und sie weiß, Träume werden irgendwann wahr. Sie schaut den alten Italiener an, lächelt ihm zu und wünscht ihm einen schönen Tag steht auf und geht. Es war ein wunderschöner Tag, ein Ausflug in eine andere Welt. Und die nächsten Wochen wird sie daran zurückdenken und irgendwann wird sie den nächsten Flug buchen. Aber eins weiß sie ganz genau, an diesen Platz auf Murano wird sie nicht mehr alleine zurückkehren.

Zwei kleine Seelen unterwegs

Es gab einmal zwei kleine Seelen, die hatten furchtbare Langweile. Sie wussten nichts mit sich anzufangen und so beschlossen sie, wir treffen uns auf der Erde und wir werden ein Paar sein und wir werden Spaß haben und die wahre Liebe kennen lernen. Ja, so dachten sie. Was sie nicht wussten, sie werden als Säugling geboren und all ihr Wissen nutzt ihnen in dem Moment nichts. Und was sie auch nicht wussten, wenn sie sich irgendwann treffen, werden sie sich nicht auf Anhieb erkennen. Und so begann die Geschichte von:

Giulia und Jean Pierre
Vor vielen, vielen Jahren gab es eine junge Frau, die lebte im schönen Venedig. Sie stammte aus einer angesehenen, wohlhabenden Familie. Diese Familie verbrachte oft den Sommer bei einer befreundeten Familie in Frankreich. Man kannte sich schon viele Jahrhunderte. Und dann kam es wie es in vielen Familien vorkommt. Das junge Mädchen verliebte sich in Frankreich in den Sohn der befreundeten französischen Familie, aber er auch sich in sie. Nur ihre Familien haben die Verbindung ihrer Kinder nicht vorgesehen. So blieb diese kleine große Liebe lange geheim. Das verliebte Paar konnte sich nur selten sehen. Giulia freute sich auf die wenigen Stunden, die sie Jean Pierre verbringen durfte. Wenn er es einrichten konnte, besuchte er sie in Venedig. Giulia kannte viele geheime Plätze und so verbrachten sie viele glückliche, wenn auch kurze Momente miteinander. Niemand aus beiden Familien hat je etwas von dieser Liebe erfahren. Niemand? Doch, eine Person gab es, die kleine Schwester Marie von Jean Pierre. Marie war ein helles Mädchen und sie fand sehr schnell heraus, was zwischen den beiden jungen Menschen vor sich ging. Sie wurde auch schnell zur kleinen „Helferin“ bei den diversen Rendezvous und es machte ihr große Freude, dem jungen Glück zu helfen. Den größten Spaß hatte sie, als sich die Familien in Venedig zum Karneval trafen. Alle trugen wunderschöne Kostüme und Masken. In dem Moment war niemand erkennbar. Giulia und Jean Pierre genossen die Zeit der Verkleidung.

Doch das Schicksal wollte es anders. Man schrieb das Jahr 1572. In Frankreich überhäuften sich die Ereignisse und Jean Pierre verlor sein Leben unter der Guillotine, wie so viele andere Hugenotten in der bewussten Nacht im August. Giulia erfuhr, dass ihr Geliebter sein Leben verloren hat. Sie war unendlich traurig, konnte sie es nicht verstehen, dass er nicht mehr lebte, sie ihn nie mehr wieder sehen würde. Und zu ihrem Kummer kam die bange Frage, was hat er gedacht in der Minute seines Todes? Hat er gedacht, sie wüsste Bescheid? Gab er ihr die Schuld? War es doch ihre Tante, die ihn sterben ließ. Giulia konnte mit niemandem über ihren Kummer reden und niemand erkannte, wie es ihr ging. Vor lauter Gram starb sie nach kurzer Zeit. Ihn gab es nicht mehr, warum sollte sie noch weiterleben? Er war ihre große Liebe und nun gab es ihn nicht mehr. In der Stunde ihres Todes beschloss sie, in ihrem nächsten Leben würde sie als Hexe auf die Welt kommen.

Und so wanderte eine zweite Seele, Giulia Seele, wieder zurück ins „Nirgendwo“. Dort traf sie auf die Seele von Jean Pierre. Beide Seelen unterhielten sich über das Leben von Jean Pierre und Giulia. Sie stellten fest, da muss etwas verändert werden. Die beiden Seelen müssen etwas aus dem Geschehen lernen. Und da sie es nicht als Seelen können, beschlossen sie, sich in einem anderen Leben wieder zutreffen um dann die Missverständnisse aufzulösen, das Karma aufzulösen.

Es verging eine lange Zeit, beide Seelen führten in der Zwischenzeit ein bewegtes Leben auf Erden. Aber nie trafen sie aufeinander. Sie waren immer zu unterschiedlichen Zeiten im Leben unterwegs oder halt in unterschiedlichen Ländern.

Und dann kam der Moment, sie verließen zu gleichen Zeit in unterschiedlichen Regionen einen menschlichen Körper und kamen gleichzeitig an ihrem Sammelpunkt an um sich kurz zu treffen. Ein kurzes Hallo und schon waren beide wieder unterwegs in ein neues Leben. Sie konnten sich nur noch zurufen, diesmal treffen wir uns wieder und dann klären wir, was zwischen uns beim letzten Treffen vorgefallen ist. Mittlerweile wussten sie, es war kein Spiel mehr.

Egedius und Salomina
Vor langer Zeit lebte in einem kleinen Bergdörfchen eine junge Frau. Sie kam aus ärmlichen Verhältnissen und verlor sehr früh ihre Eltern. Niemand im Dorf war in der Lage dieses junge Mädchen aufzunehmen und so nahm der alte Pater Lucas sie in seinem bescheidenen Haus auf. Die gutherzige, aber schon sehr alte Haushälterin „Magdalena“ nahm sich dem jungen Mädchen an. Wie eine Mutter kümmerte sie sich um Salomina und zeigte ihr, wie sie den Haushalt des Paters führen könnte, wenn sie mal nicht mehr da sein sollte. Salomina war ein sehr gelehriges Mädchen und schon bald wusste die Haushälterin Magdalena, Salomina würde den Haushalt des Paters in ihrem Sinne weiterführen.

Auch der alte Pater kümmerte sich liebevoll um Salomina. Er lass ihr Geschichten aus der Bibel vor. Wenn das Wetter es zuließ, saßen beide stundenlang auf dem alten Platz vor der Kirche. Oft saß sie auch alleine dort und genoss die Stille und dachte darüber nach, was passieren würde, wenn sie die Liebe erleben würde. Tief in ihrem Herzen wünschte sie sich einen Menschen, dem sie ihre ganze Liebe geben konnte.

Es vergingen einige Jahre und Magdalena wurde älter und immer schwächer. Eine Krankheit hatte ihren Körper befallen. Eigen-sinnig wie sie war wollte sie noch immer den Haushalt alleine führen. So oft Salomina ihr auch sagte, ich schaffe das schon alleine, wollte Magdalena ihr Zepter nicht aus der Hand gegeben. Erst als Bruder Lucas Magdalena gut zuredete, gab sie so nach und nach die Haushaltsführung an Salomina ab. Aber auch Bruder Lucas war nicht mehr der Jüngste, auch er wurde immer schwächer und bedurfte der Pflege Salominas. Oft fühlte sie sich überfordert, aber sie kannte ihre Aufgabe und wenn ihr die Kraft fehlte, setzte sie sich auf den Platz vor der Kirche und genoss die Stille

Pater Egedius zog also in das kleine Pfarrhaus ein. Fortan betreute er die kleine Gemeinde. Salomina sass nicht mehr so oft auf ihrem Lieblingsplatz vor der Kirche. Immer öfter zog es sie in die Nähe von Pater Egedius. Sie kümmerte sich auch rührend um Pater Lucas. Mittlerweile war er so gebrechlich, dass er ihrer ständigen Hilfe bedurfte. Eines Tages sagte er zu ihr: Mein liebes Kind, ich weiß du suchst nach der Liebe deines Lebens, aber denke daran, du hast viele Leben, auch er hat viele Leben. Nur in diesem Leben könnt ihr es nicht leben. Ihr werdet euch wieder treffen, in einem anderen, späteren Leben und ihr werdet dann diese Liebe leben können. Noch seid ihr nicht bereit dazu. Salomina war entsetzt, längst wusste sie, sie liebte diesen Mann und durfte es doch nicht. Sie wusste nicht mehr, wie sie Pater Egedius gegenübertreten sollte. Und Pater Egedius? Wusste er, was mit ihr los war.

Pater Egedius war seit dem ersten Zusammentreffen mit Salomina völlig durcheinander. Er, der geschworen hat, nur EINEN zu lieben, fühlte sich von ihr angezogen. Er fühlte sich auch körperlich angezogen und diese Gefühle waren so stark, dass er nicht mehr weiter wusste. Er wandte sich an Pater Lucas, erzählte ihm davon. Pater Lucas musste grinsen und er sagte; mein Junge, ich weiß was du durchmachst, ich weiß auch, was ihn ihr vorgeht. Ihr wisst, ihr seit für einander bestimmt, nicht erst seit diesem Leben, aber ihr müsst noch warten. Erst in einem anderen Leben kommt ihr zusammen. Glaube es mir!

Seit diesem Gespräch ging es Egedius immer schlechter. Immer wenn er Salomina sah und er sah sie täglich, fühlte er sich dermaßen zu ihr hingezogen, dass es furchtbar wehtat. Wie sollte er so weiterleben können? Salomina konnte die Veränderungen von Pater Egedius nicht verstehen. Sie liebte ihn, bedingungslos, aber warum war er so komisch zu ihr. Sie hatte ihm doch nichts getan. Ja, sie wusste nicht, dass Pater Egedius sie auch liebte. Eine verbotene Liebe.

Es vergingen einige Wochen und Pater Lucas wurde immer schwächer. Eines Abends als Salomina an seinem Bett saß sagte er: Mein liebes Kind, ich sehe wie ihr leidet, aber glaube mir, ihr müsst noch warten. Er wird dir sehr wehtun, weil er es noch nicht verstanden hat. Ihr werdet euch treffen und es wird dir gut gehen und ihm auch. Kurz darauf verstarb der alte Pater. Ja, da saß nun diese arme Salomina, ganz alleine. Was sollte sie nun tun?

Die Entscheidung wurde ihr abgenommen. Pater Egedius streute das Gerücht über die "Hexe" Salomina. Immer wieder ließ er eine kleine Bemerkung los. Die Dorfbewohner, die Salomina eigentlich liebten, sagten jetzt auch immer öfter, irgendwie war das Mädel schon immer komisch. Und dann kam der Tag, an dem Pater Egedius öffentlich verkündete; Salomina ist eine Hexe!!! Und was machten die Dorfbewohner? Sie bauten einen riesigen Scheiterhaufen und brachten Salomina dort hin. Salomina wusste nicht, wie ihr geschah. Sie fühlte sich verraten, verraten von dem Mann, den sie liebte. Als die Flammen auf dem Scheiterhaufen immer höher stiegen, hatte sie für einen Moment das Gefühl, jetzt fällt das Fallbeil. Und für einen Moment sah sie einen jungen Mann, über ihm ein Fallbeil, da wusste sie, wer vor ihr stand. Und in dem Moment, als die Flammen Salomina trafen, sah Pater Egedius das Gesicht einer Frau, das er vor vielen Jahren schon einmal gesehen hat. Er sah ihre Seele und plötzlich wußte er, wen er vor sich hatte.
Zu spät Egedius, hättest du auf dein Herz gehört.

Nichts geschieht, ohne dass ein Traum vorausgeht von Carl Sandburg-
meine persönliche Interpretation

Ein kleiner amerikanischer Junge, gezeichnet von Rachitis aufgrund von Mangelernährung, seine Beine waren seit dem sechsten Lebensjahr verkrümmt hatte den Traum, ein berühmter Footballspieler zu werden. Sein Vorbild war Jim Brown, ein legendärer Footballspieler. Jedesmal, wenn die Mannschaft in seiner Stadt spielte, humpelte er zum Stadion. Geld hatte er leider keins, so stand er immer vor dem Tor und wartete darauf, das kurz vor Ende des Spiels die Tore geöffnet wurden. Dann ging er in das Stadion und konnte sich die letzten Minuten des Spiels ansehen.

Als er 13 war, traff er sein Idol in einer Eisdiele. Sein Leben lang hatte er von diesem Augenbilck geträumt. Sein Idol nahm ihn nicht wahr. Mehrmals versuchte der Junge sein Idol anzusprechen. Einmal gelang es ihm, Jim Brown zu sagen, dass er ihn verehrt, alle seine Rekorde kennte, jeden Punkt, den er machte. Jim Brown lächelte nur und beachtete den Jungen nicht mehr weiter. Aber der Junge ließ nicht locker! Er stieß Jim Brown nochmals an und sagte ihm: Mister Brown, eines Tages werde ich jeden Ihrer Rekorde brechen.

Der Footballstar lächelte den Jungen an und fragte ihn nach seinem Namen. Der Junge grinste von einem Ohr zum anderen und sagte: Orenthal Sir, Orenthal James Simpson. Meine Freunde nennen mich O.J.

O.J. Simpson stellte tatsächlich alle Rekorde von Jim Brown in den Schatten. Ein kleiner rachitischer Junge mit verkrüppelten Beinen. Er hat immer an sich geglaubt, er war sich seiner selbst bewusst. Ein kleiner rachitischer Junge mit verkrüppelten Beinen wurde zur Footballlegende

Wir können unsere eigene Existenz mit Hilfe der Gedanken formen, in die wir uns ständig und in jedem Augenblick des Lebens hineinversetzen. Wir können Unsichtbares in Sichtbares verwandeln. Otto Lilienthal und viele Andere haben haben es getan. Auch ich habe meinen Traum, ich glaube daran und Teile meines Traumes sind schon sichtbar.

Weitere schöne Geschichten, leider sind die Verfasser nicht immer bekannt:

Eine wunderschöne Geschichte, die ich auf einer Homepage fand. Eigentlich ist es eine E-Mail. Betrachtet die nachfolgende Geschichte als Mail an euch.

Erkenntnis
Eines Tages bat eine Lehrerin ihre Schüler, die Namen aller anderen Schüler in der Klasse auf ein Blatt Papier
zu schreiben und ein wenig Platz neben den Namen zu lassen. Dann sagte sie zu den Schülern, sie sollten überlegen, was das Netteste ist, das sie über jeden ihrer Klassenkameraden sagen können und das sollten sie neben die Namen schreiben. Es dauerte die ganze Stunde, bis jeder fertig war und bevor sie den Klassenraum verließen, gaben sie ihre Blätter der Lehrerin. Am Wochenende schrieb die Lehrerin jeden Schülernamen auf ein Blatt Papier und daneben die Liste der netten Bemerkungen, die ihre Mitschüler über den einzelnen aufgeschrieben hatten.

Am Montag gab sie jedem Schüler seine oder ihre Liste. Schon nach kurzer Zeit lächelten alle. "Wirklich?"
hörte man flüstern. "Ich wusste gar nicht, dass ich irgend jemandem was bedeute!" und "Ich wusste nicht, dass mich andere so mögen" waren die Kommentare. Niemand erwähnte danach die Listen wieder. Die Lehrerin wusste nicht, ob die Schüler sie untereinander oder mit ihren Eltern diskutiert hatten, aber das machte nichts aus. Die Übung hatte ihren Zweck erfüllt. Die Schüler waren glücklich mit sich und mit den anderen.

Einige Jahre später war einer der Schüler in Vietnam gefallen und die Lehrerin ging zum Begräbnis dieses Schülers. Sie hatte noch nie einen Soldaten in einem Sarg gesehen - er sah so stolz aus, so erwachsen. Die Kirche war überfüllt mit vielen Freunden. Einer nach dem anderen, der den jungen Mann geliebt hatte,
ging am Sarg vorbei und erteilte ihm die letzte Ehre. Die Lehrerin ging als letzte und betete vor dem Sarg.

Als sie dort stand, sagte einer der Soldaten, die den Sarg trugen zu ihr: "Waren Sie Mark's Mathe-Lehrerin?" Sie nickte: "Ja". Dann sagte er: "Mark hat sehr oft von Ihnen gesprochen." Nach dem Begräbnis waren die meisten von Mark's früheren Schulfreunden versammelt. Mark's Eltern waren auch da und sie warteten offenbar sehnsüchtig darauf, mit der Lehrerin zu sprechen. "Wir wollen Ihnen etwas zeigen", sagte der
Vater und zog eine Geldbörse aus seiner Tasche. "Das wurde gefunden, als Mark gefallen ist. Wir dachten,
Sie würden es erkennen." Aus der Geldbörse zog er ein stark abgenutztes Blatt, das offensichtlich zusammengeklebt, viele Male gefaltet und auseinandergefaltet worden war. Die Lehrerin wusste ohne hinzusehen, dass dies eines der Blätter war, auf denen die netten Dinge standen, die seine Klassenkameraden über Mark geschrieben hatten.

"Wir möchten Ihnen so sehr dafür danken, dass Sie das gemacht haben" sagte Mark's Mutter. "Wie Sie sehen können, hat Mark das sehr geschätzt." Alle früheren Schüler versammelten sich um die Lehrerin. Charlie lächelte ein bisschen und sagte, "Ich habe meine Liste auch noch. Sie ist in der obersten Lade in meinem Schreibtisch". Chuck's Frau sagte, "Chuck bat mich, die Liste in unser Hochzeitsalbum zu kleben."
"Ich habe meine auch noch" sagte Marilyn. "Sie ist in meinem Tagebuch." Dann griff Vicki, eine andere Mitschülerin, in ihren Taschenkalender und zeigte ihre abgegriffene und ausgefranste Liste den anderen.
"Ich trage sie immer bei mir", sagte Vicki und meinte dann ohne mit der Wimper zu zucken: "Ich glaube, wir haben alle die Listen aufbewahrt." Die Lehrerin war so gerührt, dass sie sich setzen musste und weinte.

Sie weinte um Mark und für alle seine Freunde, die ihn nie mehr sehen würden.

Im Zusammenleben mit unseren Mitmenschen vergessen wir oft, dass jedes Leben eines Tages endet. Und dass wir nicht wissen, wann dieser Tag sein wird. Deshalb sollte man den Menschen, die man liebt und um die man sich sorgt, sagen, dass sie etwas Besonderes und Wichtiges sind. Sagen Sie es ihnen, bevor es zu spät ist. Sie können dies auch tun, indem Sie diese Nachricht weiterleiten. Wenn Sie dies nicht tun, werden Sie wieder einmal eine wunderbare Gelegenheit verpasst haben, etwas Nettes und Schönes zu tun.

Wenn Sie diese Mail bekommen haben, dann deshalb, weil sich jemand um Sie sorgt und es bedeutet, dass es zumindest einen Menschen gibt, dem Sie etwas bedeuten.

Wenn Sie zu beschäftigt sind, die paar Minuten zu opfern um diese Nachricht weiter zu leiten, ist dies vielleicht das erste Mal, dass Sie nichts getan haben, um einem Mitmenschen eine Freude zu machen?

Je mehr Menschen Sie diese Mail weiterleiten, desto mehr Menschen können Sie eine Freude machen.

Denken Sie daran, Sie ernten, was Sie säen. Was man in die Leben der anderen einbringt, kommt auch ins eigene Leben zurück.

Dieser Tag soll ein gesegneter Tag sein und genau so etwas Besonderes wie Sie es sind,

mit freundlichen Grüßen, ........

© unbekannt

Engel für Dich .....
Eine kleine Geschichte für liebe Menschen!

Zwei reisende Engel machten Halt, um die Nacht im Hause einer wohlhabenden Familie zu verbringen. Die Familie war unhöflich und verweigerte den Engeln, im Gästezimmer des Haupthauses auszuruhen. Anstelle dessen bekamen sie einen kleinen Platz im kalten Keller. Als sie sich auf dem harten Boden ausstreckten, sah der ältere Engel ein Loch in der Wand und reparierte es. Als der jüngere Engel fragte, warum, antwortete der ältere Engel. "Die Dinge sind nicht immer das, was sie zu sein scheinen."

In der nächsten Nacht rasteten die beiden im Haus eines sehr armen, abergastfreundlichen Bauern und seiner Frau. Nachdem sie das wenige Essen, das sie hatten, mit ihnen geteilt hatten, ließen sie die Engel in ihrem Bett schlafen, wo sie gut schliefen.
Als die Sonne am nächsten Tag den Himmel erklomm, fanden die Engel den Bauern und seine Frau in Tränen. Ihre einzige Kuh, deren Milch ihr alleiniges Einkommen gewesen war, lag tot auf dem Feld.

Der jüngere Engel wurde wütend und fragte den älteren Engel, wie er das habe geschehen lassen können? "Der erste Mann hatte alles, trotzdem halfst du ihm", meinte er anklagend. "Die zweite Familie hatte wenig, und du ließest die Kuh sterben."

"Die Dinge sind nicht immer das, was sie zu sein scheinen", sagte der ältere Engel. "Als wir im kalten Keller des Haupthauses ruhten, bemerkte ich, dass Gold in diesem Loch in der Wand steckte. Weil der Eigentümer so von Gier besessen war und sein glückliches Schicksal nicht teilen wollte, versiegelte ich die Wand, so dass er es nicht finden konnte.

Als wir dann in der letzten Nacht im Bett des Bauern schliefen, kam der Engel des Todes, um seine Frau zu holen. Ich gab ihm die Kuh anstatt dessen. "Die Dinge sind nicht immer das, was sie zu sein scheinen."
Manchmal ist das genau das, was passiert, wenn die Dinge sich nicht als das entpuppen, was sie sollten. Wenn du Vertrauen hast, musst du Dich bloß darauf verlassen, dass jedes Ergebnis zu deinem Vorteil ist.

Nutze jeden Moment
Mein bester Freund öffnete die Kommodenschublade seiner Ehefrau und holte ein in Seidenpapier ver-packtes Päckchen heraus. Es ist nicht irgendein Päckchen, sondern ein Päckchen mit Unterwäsche darin. Er warf das Papier weg und betrachtete die Seide und die Spitze. "Dies kaufte ich, als wir zum ersten Mal in New York waren. Das ist jetzt acht oder neun Jahre her. Sie trug es nie. Sie wollte es für eine be-sondere Gelegenheit aufbewahren. Und jetzt, glaube ich, ist der richtige Moment gekommen."

Er näherte sich dem Bett und legte die Unterwäsche zu den anderen Sachen, die von dem Bestattungsinstitut mitgenommen wurden. Seine Frau war gestorben. Als er sich zu mir umdrehte, sagte er: "Bewahr nichts für einen besonderen Anlaß auf; jeder Tag, den du lebst, ist ein besonderer Anlaß."

Ich denke immer noch an diese Worte ... sie haben mein Leben verändert. Heute lese ich viel mehr als früher und putze weniger. Ich setze mich auf meine Terrasse und genieße die Landschaft, ohne auf das Unkraut im Garten zu achten. Ich verbringe mehr Zeit mit meiner Familie und meinen Freunden und weniger Zeit bei der Arbeit. Ich habe begriffen, daß das Leben eine Sammlung von Erfahrungen ist, die es zu schätzen gilt.

Von jetzt an bewahre ich nichts mehr auf. Ich benutze täglich meine Kristallgläser. Wenn mir danach ist, trage ich meine neue Jacke, um in den Supermarkt zu gehen. Auch meine Lieblingsdüfte trage ich dann auf, wenn ich Lust darauf habe, anstatt sie für Festtage aufzuheben. Sätze wie z.B. "Eines Tages..." oder "An einem dieser Tage..." sind dabei, aus meinem Vokabular verbannt zu werden. Wenn es sich lohnt, will ich die Dinge hier und jetzt sehen, hören, machen.

Ich bin mir nicht ganz sicher, was die Frau meines Freundes gemacht hätte, wenn sie gewußt hätte, daß sie morgen nicht mehr sein wird (ein "Morgen", das wir oft zu leicht nehmen). Ich glaube, daß sie noch ihre Familie und enge Freunde angerufen hätte. Vielleicht hätte sie auch ein paar alte Freunde angerufen, um sich zu versöhnen oder sich für alte Streitigkeiten zu entschuldigen. Der Gedanke, daß sie vielleicht noch chinesisch essen gegangen wäre (ihre Lieblingsküche), gefällt mir sehr.

Es sind diese kleinen unerledigten Dinge, die mich sehr stören würden, wenn ich wüßte, daß meine Tage gezählt sind. Genervt, meinen Nächsten nicht oft genug gesagt zu haben, wie sehr ich sie liebe. Jetzt verpasse, verschiebe und bewahre ich nichts mehr, was uns Freude und Lächeln in unser Leben bringen könnte. Ich sage mir, daß jeder Tag etwas Besonderes ist ... jeder Tag, jede Stunde sowie jede Minute ist etwas Besonderes.

Das Spiel des Wahnsinns
Es wird erzählt, daß alle Gefühle und Qualitäten der Menschen ein Treffen hatten. Als die Langeweile zum dritten Mal gähnte, schlug der Wahnsinn, wie immer sehr gewitzt vor: "Laßt uns Verstecken spielen!"

Die Intrige hob die Augenbraue, und die Neugierde konnte sich nicht mehr zurückhalten und fragte: "Verstecken? Was ist das?"

"Das ist ein Spiel", sagte der Wahnsinn. "Ich verstecke mein Gesicht und fange an zu zählen, von eins bis eine Million. Inzwischen versteckt ihr euch. Wenn ich das Zählen beendet habe, wird der erste von euch, den ich finde meinen Platz einnehmen um das Spiel danach fortzusetzen". Die Begeisterung und die Euphorie tanzten vor Freude.

Die Freude machte so viele Sprünge, daß sie den letzten Schritt tat um den Zweifel zu überzeugen und sogar die Gleichgültigkeit, die sonst keine Interessen hatte, machte mit. Aber nicht alle wollten teilnehmen:
Die Wahrheit bevorzugte es sich nicht zu verstecken, wozu? Zum Schluß würde man sie immer entdecken und der Stolz meinte, daß es ein dummes Spiel wäre (im Grunde ärgerte er sich, daß die Idee nicht von ihm kam) und die Feigheit zog vor, nichts zu riskieren.

"Eins, zwei, drei ....", der Wahnsinn begann zu zählen. Als erste versteckte sich die Trägheit, die sich wie
immer hinter den ersten Stein fallen ließ. Der Glaube stieg zum Himmel empor und die Eifersucht versteckte sich hinter dem Schatten des Triumphes, der es aus eigener Kraft geschafft hatte, bis zur höchsten Baumkrone zu gelangen.

Die Großzügigkeit schaffte es kaum sich zu verstecken, da sie bei allen Verstecken, die sie ausfindig machte, glaubte, ein wunderbares Versteck für einen ihrer Freunde gefunden zu haben. Ein kristallklarer See ...., ideal für die Schönheit.

Der Spalt eines Baumes ....., ideal für die Angst. Der Flug eines Schmetterlings ...., das Beste für die Wolllust. Ein Windstoß ...., großartig für die Freiheit und sie versteckte sich auf einem Sonnenstrahl.
Der Egoismus dagegen fand von Anfang an einen sehr guten Ort, luftig, gemütlich ..... aber nur für ihn allein.

Die Lüge versteckte sich im Meeresgrund (stimmt nicht, in Wirklichkeit versteckte sie sich hinter dem Regenbogen).

Die Leidenschaft und das Verlangen, im Zentrum des Vulkans. Die Vergeßlichkeit .... ich habe vergessen wo sie sich versteckte, aber das ist nicht so wichtig. Als der Wahnsinn 999.999 zählte, hatte die Liebe noch kein Versteck gefunden. Alle Plätze schienen besetzt zu sein .... bis sie den Rosenstrauch erblickte und gerührt entschloß, sich in seinen Blüten zu verstecken.

"Eine Million", zählte der Wahnsinn und begann zu suchen. Die erste, die entdeckt wurde, war die Trägheit, nur drei Schritte vom ersten Stein entfernt. Danach hörte man den Glauben, der mit Gott im Himmel über Theologie diskutierte. Die Leidenschaft und das Verlangen hörte man im Vulkan vibrieren. In einem unachtsamen Moment fand er die Eifersucht und so natürlich auch den Triumph. Den Egoismus brauchte er gar nicht zu suchen, ganz allein kam er aus seinem Versteck, das sich als Bienennest herausstellte.

Vom vielen Laufen empfand er Durst und als er sich dem See näherte, entdeckte er die Schönheit. Mit dem Zweifel war es noch einfacher, er fand ihn auf einem Zaun sitzend, da dieser sich nicht entscheiden konnte, auf welcher Seite er sich verstecken sollte. So fand er einem nach dem anderen.

Das Talent hinter dem Frischen Gras, die Angst in einer dunklen Höhle, die Lüge hinter dem Regenbogen (stimmt nicht, sie war im Meeresgrund) und sogar die Vergeßlichkeit ... die schon wieder vergessen hatte, das sie Verstecken spielte.

Nur die Liebe tauchte nirgendwo auf. Der Wahnsinn suchte hinter jedem Baum, in jedem Bach dieses Planeten, auf jedem Berg und als er schon aufgeben wollte, erblickte er die Rosen. Mit einem Stöckchen fing er an die Zweige zu bewegen, als auf einmal ein schmerzlicher Schrei aufkam. Die Dornen hatten der Liebe die Augen ausgestochen.

Der Wahnsinn war hilflos und wußte nicht, wie er seine Tat wieder gut machen sollte. Er weinte, ent-schuldigte sich bei ihr und versprach der Liebe, für immer ihr Begleiter zu sein.

Seit dieser Zeit, seitdem das erste Mal auf Erden Verstecken gespielt wurde, ist die Liebe blind und der Wahnsinn immer ihr Begleiter.....

Das schönste Herz - wahre Schönheit
Eines Tages stand ein junger Mann mitten in der Stadt und erklärte, dass er das schönste Herz im ganzen Tal habe. Eine große Menschenmenge versammelte sich und sie alle bewunderten sein Herz, denn es war perfekt. Es gab keinen Fleck oder Fehler in ihm. Ja, sie alle gaben ihm recht, es war wirklich das schönste Herz, was sie je gesehen hatten. Der junge Mann war sehr stolz und prahlte lauter über sein schönes Herz.

Plötzlich tauchte ein alter Mann vor der Menge auf und sagte: "Nun, dein Herz ist nicht mal annähernd so schön wie meines." Die Menschenmenge und der junge Mann schauten das Herz des alten Mannes an. Es schlug kräftig, aber es war voller Narben, es hatte Stellen, wo Stücke entfernt und durch andere ersetzt worden waren. Aber sie passten nicht richtig und es gab einige ausgefranste Ecken. Genauer an einigen Stellen waren tiefe Furchen, wo ganze Teile fehlten. Die Leute starrten ihn an. Wie kann er behaupten, sein Herz sei schöner, dachten sie.

Der junge Mann schaute auf des alten Mannes Herz, sah dessen Zustand und lachte. "Du musst scherzen", sagte er, "dein Herz mit meinem zu vergleichen. Meines ist perfekt und deines ist ein Durcheinander aus Narben und Tränen."

"Ja", sagte der alte Mann, "deines sieht perfekt aus, aber ich würde niemals mit dir tauschen. Jede Narbe steht für einen Menschen, dem ich meine Liebe gegeben habe. Ich reiße ein Stück meines Herzens heraus und reiche es ihnen und oft geben sie mir ein Stück ihres Herzens, das in die leere Stelle meines Herzens passt. Aber weil die Stücke nicht genau sind, habe ich einige raue Kanten, die ich sehr schätze, denn sie erinnern mich an die Liebe, die wir teilten. Manchmal habe ich auch ein Stück meines Herzens gegeben, ohne dass mir der andere ein Stück seines Herzens zurück gegeben hat. Das sind die leeren Furchen. Liebe geben heißt manchmal auch, ein Risiko einzugehen. Auch wenn diese Furchen schmerzhaft sind, bleiben sie offen und auch sie erinnern mich an die Liebe, die ich für diese Menschen empfinde. Und ich hoffe, dass sie eines Tages zurück kehren und den Platz ausfüllen werden. Erkennst du jetzt, was wahre Schönheit ist?"

Der junge Mann stand still da und Tränen rannen über seine Wangen. Er ging auf den alten Mann zu, griff nach seinem perfekten , jungen und schönen Herzen und riss ein Stück heraus. Er bot es dem alten Mann mit zitternden Händen an. Der alte Mann nahm das Angebot an, setzte es in sein Herz. Er nahm dann ein Stück seines alten, vernarbten Herzens und füllte damit die Wunde des jungen Mannes Herzens. Es passte nicht perfekt, da es einige ausgefranste Ränder hatte. Der junge Mann sah sein Herz an, nicht mehr perfekt, aber schöner als je zuvor, denn er spürte die Liebe des alten Mannes in sein Herz fließen. Sie umarmten sich und gingen weg, Seite an Seite.

Quelle: http://nlp-seminare.at/hypnose/das-herz.htm


Interview mit Gott
Mir träumte, ich hätte ein Interview mit Gott. „Du willst also ein Interview mit mir machen?“
fragte Gott. „Wenn du zeit hast“ „Weißt du, meine Zeit ist die Ewigkeit“

Und ich fragte: „Was verwundert Dich am meisten, Gott, wenn Du die Menschen betrachtest?“

Und Gott antwortete: „Was mich am meisten wundert, ist, dass sie Langeweile empfinden in Ihrer Kindheit. Dann beeilen sie sich erwachsen zu werden und dann sehnen sie sich danach, wieder Kind zu sein.

Auch wundert es mich, dass sie vor lauter Zurückdenken an die Vergangenheit und Planen für die Zukunft die Gegenwart vergessen. Die Gegenwart, das ewige HIER und JETZT, ist aber der einzig mögliche Moment das Lebens, da die Vergangenheit unwiderruflich vorbei und die Zukunft noch nicht da ist.“

Dann nahm Gott meine Hände in die seinen und nach einer Weile im Schweigen fragte ich erneut: “Was sind die Lehren, die du deinen Kindern gerne mitgeben möchtest?“

Und wieder antwortete Gott mit einem Lächeln: „Lernen sollen sie, dass niemand sie zwingen kann, einen anderen zu lieben. Aber das man etwas tun kann, um für andere liebenswert zu sein.
Lernen sollten sie, dass Wichtigkeit nicht ist, was man hat, sondern wen man hat in seinem Leben.
Zu lernen, dass nicht der reich ist, der viel hat, sondern der wenig braucht.
Lernen, dass es nur Sekunden braucht, um tiefe Wunden zu schlagen, auch bei den Menschen, die wir gern haben. Und dass es oft Jahre braucht, um sie wieder zu heilen.
Und lernen, was Vergebung bedeutet und sie zu üben. Und dass es nicht genug ist, dass einem vergeben wird von anderen, sondern dass man sich auch selbst verzeihen und vergeben muss.

Das Zauberschloss
Ziellos gehe ich durch die Straßen und versuche meine Gedanken zu ordnen, doch es gehen mir so viele Dinge durch den Kopf, und so bemerke ich gar nicht daß der Regen einsetzt und sich nach und nach in meine Sachen frißt. Doch ich spüre ihn kaum, denn meine Gedanken sind gar nicht ich, sondern überall. Und so merke ich auch nicht, daß von meinem Gesicht Tränen herunter laufen. Und mit der Zeit vermischen sich die Tränen und der Regen. So daß der Regen das Salz aus den Tränen wäscht und mir einen Weg zeigt.

Ich folge dem Weg, auch wenn ich nicht weiß, wo hin er mich führen wird. Doch nach einer Weile stand ich dann an einem See, zu dem man auch: der See mit dem Zauberschloß, sagt. Und ganz langsam sah ich aus dem Nebel zwar noch ganz verschwommen aber schon deutlich das Schloß. Und wie ich mich noch fragte: was mache ich hier. Tauchte aus der Waldlichtung am See ein Einhorn auf und sagte zu mir: " Komm folge mir und habe keine Angst" und so folgte ich dem Einhorn, denn nur das Einhorn kannte den Weg zum Schloß.

Der Weg führte durch Schluchten der Verzweiflung und des Kummers aber auch über Brücken von Haß und Misstrauen und das Tal der Hoffnung und der Zuversicht. Und dann Stand es da. Stand da in seiner ganzen Pracht Türme besetzt mit den Farben der Sonne und des Himmels. Fenster so strahlend wie die schönsten Edelsteine auf der Welt. Und Türen so schön und groß wie die schönsten Bilder die ich je gesehen habe. Stand nun vor dem Schloß und das Einhorn sagte: "keine Angst, komm und folge mir"!

So gingen wir den Weg zum Schloß hoch, und von weiten sah ich schon, wie sich das Tor des Schlosses öffnete und ein kleines Mädchen davor wartete. Als wir am Schloß an kamen nahm mich das kleine Mädchen an die Hand und sagte zu mir: "Komm mit und habe keine Angst". So gingen wir durch das große Tor und betraten den Saal der Wünsche in dem von der Decke aber und aber Millionen Blätter von Rosen herunter regneten. Und als wir diesen Saal betraten und ich grade was sagen wollte, sagte das Einhorn zu mir: " Sag nichts, schaue und nehme das was Du siehst in Dein Herz auf, denn nur Du weißt was Traum und Wirklichkeit ist".Ich nickte und wir gingen durch die Säle der Hoffnung und Zuneigung und folgten dem hellen Schein der uns den Weg zeigte. Und ganz in der Ferne hörte ich Musik und eine wunderschöne Stimme sang ein Lied. So gingen wir noch eine Weile bis wir zu einer wunderschönen großen Tür kamen, an der stand, "nur der möge eintreten, der weiß, daß man Träume leben kann". Und kaum hatte ich diesen Satz zu ende gelesen, da öffnete sich die Tür und wir kamen in den Saal der Freundschaft, und kaum daß wir ihn be-treten hatten, schien die Sonne in alle Fenster und der Saal erstrahlte in seiner ganzen Schönheit.

Als ich schon fragen wollte, was denn nun los sei, erstrahlte im Saal ein Regenbogen in seiner ganzen Schönheit und eine wunderschöne Frau kam herab und sagte zu mir:" Schaue dich ruhig um, denn Jeder der träumen kann, hat das Leben verstanden". Und als sie das gesagt hatte, kam sie zu mir und gab mir einen Kuß auf die Wange und sagte:" Nehme die Sonnenstrahlen und bewahre sie gut auf und immer, wenn es Dir nicht gut geht, dann denke daran, daß Du die Sonne in deinem Herzen trägst und daß es hier im Schloß Jemanden gibt der dich sehr gerne hat". Und als sie das so gesagt hat, merkte ich, wie mir ein paar Tränen über das Gesicht liefen, doch ich schämte mich nicht dafür.

Nach einer Weile sagte sie:" nun kannst Du gehen, und denke an die Worte die ich Dir gesagt habe". Kaum hatte sie dies Worte ausgesprochen, befand ich mich wie von Zauberhand wieder am See und wußte nicht so richtig wie mir geschah. Und doch wußte ich, daß ich ein zauberhaftes Wesen kennengelernt hatte, auf das ich mich ganz bestimmt immer verlassen konnte, denn ich trage ja Ihre Sonnen-strahlen im Herzen.geschrieben von Zauberwelt

Wahrheit ist Schönheit und Schönheit ist Wahrheit
Oft wird darüber diskutiert, ob Wahrheit und Schönheit miteinander vereinbar sind. Die Wahrheit zu sagen ist nicht immer schön, unerfreulich, schockend, verletzend. Wie passt dann Wahrheit und Schönheit doch zusammen?

Wahrheit und Schönheit sind miteinander vereinbar. Die wirkliche und absolute Wahrheit ist schön. Aber wollen die Menschen die absolute Wahrheit hören oder sehen? In Wirklichkeit streben sie nach der Un-wahrheit. Eigentlich fühlen wir uns zur Schönheit der Wahrheit hingezogen, doch seit unvordenklichen Zeiten sind wir es gewohnt Unwahrheit zu lieben. Deshalb sind für die weltlichen Menschen Wahrheit und Schönheit unvereinbare Begriffe. Das Wesen weltlicher Wahrheit und Schönheit lässt sich in der folgenden Geschichte veranschaulichen.

Einst verliebte sich ein sehr muskulöser und athletisch gebauter Mann, dessen Charakter jedoch zweifel-haft war, in eine schöne junge Frau. Das Mädchen war jedoch nicht nur sehr attraktiv, sondern auch sehr tugendhaft und die Annährungsversuche des Mannes waren ihr unangenehm. Da der Mann aber von un-bändiger Begierde getrieben wurde und partout nicht locker lassen wollte, bat ihn die junge Frau schließlich. Sich nur sieben Tage zu gedulden. Dann könnten sie sich treffen. Der Mann war ein ver-standen und fieberte dem vereinbarten Treffen voller Erwartung entgegen.

Die tugendhafte Frau wollte die wahre Schönheit absoluter Wahrheit enthüllen und bedient sich dazu einer drastischen Lehrmethode, Sie nahm starke Abführmittel, und sieben Tage lang hatte sie Durchfall und erbrach was sie aß. Den Kot und das Erbrochene füllte sie in Töpfe. Infolge dieser Radikalkur magerste die vermeintliche Schönheit dermaßen ab, dass sie wie ein Skelett aussah. Ihre Haut wurde schwärzlich und ihre schönen Augen waren tief in die Augenhöhle eingesunken. So wartete sie zur verabredeten Stunde voller Spannung auf den von Leidenschaft entflammten Mann.

Dieser kam – gut angezogen und sich von seiner besten Seite zeigend – und fragte die hässliche Frau, die er vorfand, nach dem schönen jungen Mädchen, das er zu treffen gedachte. Er hat sie aufgrund ihres er-barmungswürdigem Zustand nicht wiedererkannt und selbst nachdem sie wiederholt beteuerte, eben die Person zu sein, die er suchte, konnte er ihr nicht glauben.

Schließlich erklärte die junge Frau dem beharrlichen Freier, sie habe die Besstandteile ihre Schönheit isoliert und in Töpfe gefüllt. Sie teile ihm auch mit, er könne sich nun an den „Säften der Schönheit“ gütlich tun. Als der romantisch gestimmte Mann darum bat, diese „Säfte der Schönheit“ zu sehen. Wurde er in das Zimmer geführt, in dem der Stuhlgang und das Erbrochene aufbewahrt waren – ein Gemisch, vom dem ein unerträglicher Gestank ausging. So wurde ihm die nackte Wahrheit über die „verflüssigte Schönheit“ enthüllt. Durch die Gnade der tugendhaften Frau wurde der lüsterne Mann zu guter Letzt befähigt, zwischen Schein und Wirklichkeit zu unterscheiden, und kam zur Besinnung.

Diesem jungen Mann erging es genauso wie jedem von uns, der sich zum Schein materieller Schönheit hingezogen fühlt. Die junge Frau hatte, gemäß den Wünschen ihres Geistes, einen schön geformten materiellen Körper, doch ihre wirkliche Identität war von dem vergänglichen Körper du Geist ver-schieden. In Wahrheit war sie ein spiritueller Funke – ebenso wie der von ihrem trügerischen Aussehen gefesselte Liebhaber.

Geschichte aus: Die Schönheit des Selbst, Sri Srimad A.C. Bhaktivedanta Swami Prabhupada

Vom Blumentopf und dem Bier
Wenn die Dinge in deinem Leben immer schwieriger werden, wenn 24 Stunden im Tag nicht genug sind, erinnere dich an den "Blumentopf und das Bier".

Ein Professor stand vor seiner Philosophie-Klasse und hatte einige Gegenstände vor sich. Als der Unter-richt begann, nahm er wortlos einen sehr grossen Blumentopf und begann diesen mit Golfbällen zu füllen. Er fragte die Studenten, ob der Topf nun voll sei. Sie bejahten es.

Dann nahm der Professor ein Behältnis mit Kieselsteinen und schüttete diese In den Topf. Er bewegte den Topf sachte und die Kieselsteine rollten in die Leerräume zwischen den Golfbällen. Dann fragte er die
Studenten wiederum, ob der Topf nun voll sei. Sie stimmten zu.

Der Professor nahm als nächstes eine Dose mit Sand und schüttete diesen in den Topf. Natürlich füllte der Sand den kleinsten verbliebenen Freiraum. Er fragte wiederum, ob der Topf nun voll sei. Die Studenten
antworteten einstimmig "ja".

Der Professor holte zwei Dosen Bier unter dem Tisch hervor und schüttete Den ganzen Inhalt in den Topf und füllte somit den letzten Raum zwischen den Sandkörnern aus. Die Studenten lachten. "Nun", sagte der Professor, als das Lachen langsam nachliess, "Ich möchte, dass Sie diesen Topf als die Repräsentation Ihres Lebens ansehen. Die Golfbälle sind die wichtigen Dinge in Ihrem Leben: Ihre Familie, Ihre Kinder, Ihre Gesundheit, Ihre Freunde, die bevorzugten, ja leidenschaftlichen Aspekte Ihres Lebens, welche, falls in Ihrem Leben alles verloren ginge und nur noch diese verbleiben würden, Ihr Leben trotzdem noch erfüllend wäre."

"Die Kieselsteine symbolisieren die anderen Dinge im Leben wie Ihre Arbeit, Ihr Haus, Ihr Auto. Der Sand ist alles andere, die Kleinigkeiten. Falls Sie den Sand zuerst in den Topf geben", fuhr der Professor fort, "hat es weder Platz für die Kieselsteine noch für die Golfbälle.

Dasselbe gilt für Ihr Leben. Wenn Sie all Ihre Zeit und Energie in Kleinigkeiten investieren, werden Sie nie Platz haben für die wichtigen Dinge. Achten Sie auf die Dinge, welche Ihr Glück gefährden. Spielen Sie
mit den Kindern. Nehmen Sie sich Zeit für eine medizinische Untersuchung. Führen Sie Ihren Partner zum Essen aus. Es wird immer noch Zeit bleiben um das Haus zu reinigen oder Pflichten zu erledigen."
"Achten Sie zuerst auf die Golfbälle, die Dinge, die wirklich wichtigsind. Setzen Sie Ihre Prioritäten. Der Rest ist nur Sand."

Einer der Studenten erhob die Hand und wollte wissen, was denn das Bier repräsentieren soll. Der Professor schmunzelte: "Ich bin froh, dass Sie das fragen. Es ist dafür da, Ihnen zu zeigen, dass, egal wie schwierig Ihr Leben auch sein mag, es immer noch Platz hat für ein oder zwei Bierchen."