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Und wenn er ein Traum war, eine Illusion, so hat er mir doch für einen Moment meine Seele erhellt. (aus die Nebel von Avolon) Nur ein Traum?
Die Stimmen der vorbeigehenden Menschen hörte sie nicht mehr, nur noch ein Gemurmel, das Geschwitscher eines Vogels. Caramia träumt vor sich hin. Wie schön wäre es, wenn ein Partner an ihrer Seite wäre, mit dem sie sie dies alles zusammen genießen könnte.
Er legt seine Hand auf ihren Rücken und flüstert nochmals ganz leise „Caramia“ Sie empfindet ein angenehm wohliges Gefühl und spürt aufsteigende Leidenschaft in sich. Caramia lehnt sich zurück um seine Hand auf ihrem Rücken besser zu spüren. Leonardo umarmt sie und legt seine andere Hand sanft auf ihren Rücken. Ein leises „Wahnsinn“ dringt aus ihrem Mund und was ihn veranlasst, ihr einen Kuss auf die Augen zu geben. Caramia fühlt das angenehm wohlige Gefühl noch intensiver und schlingt ihre Arme um seinen Körper zu einer zärtlich intensiven Umarmung und so verharren sie einige Zeit, bis er seine Hand unter ihr Kinn legt und ihre Kopf sanft hebt, so dass sie in seine Augen sehen kann. Sie schaut ihn an und wünscht sich, dass die Zeit stehen bleibt. „Ich muss leider weg“ sagt er, „aber morgen habe ich mehr Zeit, bist du morgen um dieselbe Zeit wieder hier?“ Vor lauter Aufregung bringt Caramia fast kein Wort hervor, aber es gelingt ihr doch, ein „Ja“ zu hauchen.Leonardo verabschiedet sich mit einem zärtlichen Kuss auf ihre Augen und sie denkt mit Freude an den nächsten Tag, das nächste Treffen. Caramia schlägt die Augen auf, kein Leonardo
zu sehen. Neben ihr auf der Bank sitzt ein alter Mann, der sie freundlich
anlächelt. Da wird Caramia bewusst, Leonardo war ein schöner
Traum, und sie weiß, Träume werden irgendwann wahr. Sie schaut
den alten Italiener an, lächelt ihm zu und wünscht ihm einen
schönen Tag steht auf und geht. Es war ein wunderschöner Tag,
ein Ausflug in eine andere Welt. Und die nächsten Wochen wird sie
daran zurückdenken und irgendwann wird sie den nächsten Flug
buchen. Aber eins weiß sie ganz genau, an diesen Platz auf Murano
wird sie nicht mehr alleine zurückkehren. Zwei kleine Seelen unterwegs Es gab einmal zwei kleine Seelen, die hatten furchtbare Langweile. Sie wussten nichts mit sich anzufangen und so beschlossen sie, wir treffen uns auf der Erde und wir werden ein Paar sein und wir werden Spaß haben und die wahre Liebe kennen lernen. Ja, so dachten sie. Was sie nicht wussten, sie werden als Säugling geboren und all ihr Wissen nutzt ihnen in dem Moment nichts. Und was sie auch nicht wussten, wenn sie sich irgendwann treffen, werden sie sich nicht auf Anhieb erkennen. Und so begann die Geschichte von: Giulia und Jean Pierre Doch das Schicksal wollte es anders. Man schrieb das Jahr 1572. In Frankreich überhäuften sich die Ereignisse und Jean Pierre verlor sein Leben unter der Guillotine, wie so viele andere Hugenotten in der bewussten Nacht im August. Giulia erfuhr, dass ihr Geliebter sein Leben verloren hat. Sie war unendlich traurig, konnte sie es nicht verstehen, dass er nicht mehr lebte, sie ihn nie mehr wieder sehen würde. Und zu ihrem Kummer kam die bange Frage, was hat er gedacht in der Minute seines Todes? Hat er gedacht, sie wüsste Bescheid? Gab er ihr die Schuld? War es doch ihre Tante, die ihn sterben ließ. Giulia konnte mit niemandem über ihren Kummer reden und niemand erkannte, wie es ihr ging. Vor lauter Gram starb sie nach kurzer Zeit. Ihn gab es nicht mehr, warum sollte sie noch weiterleben? Er war ihre große Liebe und nun gab es ihn nicht mehr. In der Stunde ihres Todes beschloss sie, in ihrem nächsten Leben würde sie als Hexe auf die Welt kommen. Und so wanderte eine zweite Seele, Giulia Seele, wieder zurück ins „Nirgendwo“. Dort traf sie auf die Seele von Jean Pierre. Beide Seelen unterhielten sich über das Leben von Jean Pierre und Giulia. Sie stellten fest, da muss etwas verändert werden. Die beiden Seelen müssen etwas aus dem Geschehen lernen. Und da sie es nicht als Seelen können, beschlossen sie, sich in einem anderen Leben wieder zutreffen um dann die Missverständnisse aufzulösen, das Karma aufzulösen. Es verging eine lange Zeit, beide Seelen führten in der Zwischenzeit ein bewegtes Leben auf Erden. Aber nie trafen sie aufeinander. Sie waren immer zu unterschiedlichen Zeiten im Leben unterwegs oder halt in unterschiedlichen Ländern. Und dann kam der Moment, sie verließen zu gleichen Zeit in unterschiedlichen Regionen einen menschlichen Körper und kamen gleichzeitig an ihrem Sammelpunkt an um sich kurz zu treffen. Ein kurzes Hallo und schon waren beide wieder unterwegs in ein neues Leben. Sie konnten sich nur noch zurufen, diesmal treffen wir uns wieder und dann klären wir, was zwischen uns beim letzten Treffen vorgefallen ist. Mittlerweile wussten sie, es war kein Spiel mehr. Egedius und Salomina Auch der alte Pater kümmerte sich liebevoll um Salomina. Er lass ihr Geschichten aus der Bibel vor. Wenn das Wetter es zuließ, saßen beide stundenlang auf dem alten Platz vor der Kirche. Oft saß sie auch alleine dort und genoss die Stille und dachte darüber nach, was passieren würde, wenn sie die Liebe erleben würde. Tief in ihrem Herzen wünschte sie sich einen Menschen, dem sie ihre ganze Liebe geben konnte.
Pater Egedius zog also in das kleine Pfarrhaus ein. Fortan betreute er die kleine Gemeinde. Salomina sass nicht mehr so oft auf ihrem Lieblingsplatz vor der Kirche. Immer öfter zog es sie in die Nähe von Pater Egedius. Sie kümmerte sich auch rührend um Pater Lucas. Mittlerweile war er so gebrechlich, dass er ihrer ständigen Hilfe bedurfte. Eines Tages sagte er zu ihr: Mein liebes Kind, ich weiß du suchst nach der Liebe deines Lebens, aber denke daran, du hast viele Leben, auch er hat viele Leben. Nur in diesem Leben könnt ihr es nicht leben. Ihr werdet euch wieder treffen, in einem anderen, späteren Leben und ihr werdet dann diese Liebe leben können. Noch seid ihr nicht bereit dazu. Salomina war entsetzt, längst wusste sie, sie liebte diesen Mann und durfte es doch nicht. Sie wusste nicht mehr, wie sie Pater Egedius gegenübertreten sollte. Und Pater Egedius? Wusste er, was mit ihr los war. Pater Egedius war seit dem ersten Zusammentreffen mit Salomina völlig durcheinander. Er, der geschworen hat, nur EINEN zu lieben, fühlte sich von ihr angezogen. Er fühlte sich auch körperlich angezogen und diese Gefühle waren so stark, dass er nicht mehr weiter wusste. Er wandte sich an Pater Lucas, erzählte ihm davon. Pater Lucas musste grinsen und er sagte; mein Junge, ich weiß was du durchmachst, ich weiß auch, was ihn ihr vorgeht. Ihr wisst, ihr seit für einander bestimmt, nicht erst seit diesem Leben, aber ihr müsst noch warten. Erst in einem anderen Leben kommt ihr zusammen. Glaube es mir! Seit diesem Gespräch ging es Egedius immer schlechter. Immer wenn er Salomina sah und er sah sie täglich, fühlte er sich dermaßen zu ihr hingezogen, dass es furchtbar wehtat. Wie sollte er so weiterleben können? Salomina konnte die Veränderungen von Pater Egedius nicht verstehen. Sie liebte ihn, bedingungslos, aber warum war er so komisch zu ihr. Sie hatte ihm doch nichts getan. Ja, sie wusste nicht, dass Pater Egedius sie auch liebte. Eine verbotene Liebe. Es vergingen einige Wochen und Pater Lucas wurde immer schwächer. Eines Abends als Salomina an seinem Bett saß sagte er: Mein liebes Kind, ich sehe wie ihr leidet, aber glaube mir, ihr müsst noch warten. Er wird dir sehr wehtun, weil er es noch nicht verstanden hat. Ihr werdet euch treffen und es wird dir gut gehen und ihm auch. Kurz darauf verstarb der alte Pater. Ja, da saß nun diese arme Salomina, ganz alleine. Was sollte sie nun tun? Die Entscheidung wurde ihr abgenommen. Pater Egedius
streute das Gerücht über die "Hexe" Salomina. Immer
wieder ließ er eine kleine Bemerkung los. Die Dorfbewohner, die
Salomina eigentlich liebten, sagten jetzt auch immer öfter, irgendwie
war das Mädel schon immer komisch. Und dann kam der Tag, an dem Pater
Egedius öffentlich verkündete; Salomina ist eine Hexe!!! Und
was machten die Dorfbewohner? Sie bauten einen riesigen Scheiterhaufen
und brachten Salomina dort hin. Salomina wusste nicht, wie ihr geschah.
Sie fühlte sich verraten, verraten von dem Mann, den sie liebte.
Als die Flammen auf dem Scheiterhaufen immer höher stiegen, hatte
sie für einen Moment das Gefühl, jetzt fällt das Fallbeil.
Und für einen Moment sah sie einen jungen Mann, über ihm ein
Fallbeil, da wusste sie, wer vor ihr stand. Und in dem Moment, als die
Flammen Salomina trafen, sah Pater Egedius das Gesicht einer Frau, das
er vor vielen Jahren schon einmal gesehen hat. Er sah ihre Seele und plötzlich
wußte er, wen er vor sich hatte.
Nichts geschieht, ohne dass ein Traum vorausgeht
von Carl Sandburg- Als er 13 war, traff er sein Idol in einer Eisdiele. Sein Leben lang hatte er von diesem Augenbilck geträumt. Sein Idol nahm ihn nicht wahr. Mehrmals versuchte der Junge sein Idol anzusprechen. Einmal gelang es ihm, Jim Brown zu sagen, dass er ihn verehrt, alle seine Rekorde kennte, jeden Punkt, den er machte. Jim Brown lächelte nur und beachtete den Jungen nicht mehr weiter. Aber der Junge ließ nicht locker! Er stieß Jim Brown nochmals an und sagte ihm: Mister Brown, eines Tages werde ich jeden Ihrer Rekorde brechen. Der Footballstar lächelte den Jungen an und fragte ihn nach seinem Namen. Der Junge grinste von einem Ohr zum anderen und sagte: Orenthal Sir, Orenthal James Simpson. Meine Freunde nennen mich O.J. O.J. Simpson stellte tatsächlich alle Rekorde von Jim Brown in den Schatten. Ein kleiner rachitischer Junge mit verkrüppelten Beinen. Er hat immer an sich geglaubt, er war sich seiner selbst bewusst. Ein kleiner rachitischer Junge mit verkrüppelten Beinen wurde zur Footballlegende Wir können unsere eigene Existenz mit Hilfe der Gedanken formen, in die wir uns ständig und in jedem Augenblick des Lebens hineinversetzen. Wir können Unsichtbares in Sichtbares verwandeln. Otto Lilienthal und viele Andere haben haben es getan. Auch ich habe meinen Traum, ich glaube daran und Teile meines Traumes sind schon sichtbar.
Weitere schöne Geschichten, leider sind die Verfasser nicht immer bekannt: Eine wunderschöne Geschichte, die ich auf einer Homepage fand. Eigentlich ist es eine E-Mail. Betrachtet die nachfolgende Geschichte als Mail an euch. Erkenntnis Am Montag gab sie jedem Schüler seine oder
ihre Liste. Schon nach kurzer Zeit lächelten alle. "Wirklich?" Einige Jahre später war einer der Schüler
in Vietnam gefallen und die Lehrerin ging zum Begräbnis dieses Schülers.
Sie hatte noch nie einen Soldaten in einem Sarg gesehen - er sah so stolz
aus, so erwachsen. Die Kirche war überfüllt mit vielen Freunden.
Einer nach dem anderen, der den jungen Mann geliebt hatte, "Wir möchten Ihnen so sehr dafür
danken, dass Sie das gemacht haben" sagte Mark's Mutter. "Wie
Sie sehen können, hat Mark das sehr geschätzt." Alle früheren
Schüler versammelten sich um die Lehrerin. Charlie lächelte
ein bisschen und sagte, "Ich habe meine Liste auch noch. Sie ist
in der obersten Lade in meinem Schreibtisch". Chuck's Frau sagte,
"Chuck bat mich, die Liste in unser Hochzeitsalbum zu kleben." Denken Sie daran, Sie ernten, was Sie säen. Was man in die Leben der anderen einbringt, kommt auch ins eigene Leben zurück. Dieser Tag soll ein gesegneter Tag sein und genau so etwas Besonderes wie Sie es sind, mit freundlichen Grüßen, ........
Engel für Dich ..... "Die Dinge sind nicht immer das, was sie zu
sein scheinen", sagte der ältere Engel. "Als wir im kalten
Keller des Haupthauses ruhten, bemerkte ich, dass Gold in diesem Loch
in der Wand steckte. Weil der Eigentümer so von Gier besessen war
und sein glückliches Schicksal nicht teilen wollte, versiegelte ich
die Wand, so dass er es nicht finden konnte.
Nutze jeden Moment Von jetzt an bewahre ich nichts mehr auf. Ich benutze täglich meine Kristallgläser. Wenn mir danach ist, trage ich meine neue Jacke, um in den Supermarkt zu gehen. Auch meine Lieblingsdüfte trage ich dann auf, wenn ich Lust darauf habe, anstatt sie für Festtage aufzuheben. Sätze wie z.B. "Eines Tages..." oder "An einem dieser Tage..." sind dabei, aus meinem Vokabular verbannt zu werden. Wenn es sich lohnt, will ich die Dinge hier und jetzt sehen, hören, machen. Ich bin mir nicht ganz sicher, was die Frau meines
Freundes gemacht hätte, wenn sie gewußt hätte, daß
sie morgen nicht mehr sein wird (ein "Morgen", das wir oft zu
leicht nehmen). Ich glaube, daß sie noch ihre Familie und enge Freunde
angerufen hätte. Vielleicht hätte sie auch ein paar alte Freunde
angerufen, um sich zu versöhnen oder sich für alte Streitigkeiten
zu entschuldigen. Der Gedanke, daß sie vielleicht noch chinesisch
essen gegangen wäre (ihre Lieblingsküche), gefällt mir
sehr.
Das Spiel des Wahnsinns Die Intrige hob die Augenbraue, und die Neugierde konnte sich nicht mehr zurückhalten und fragte: "Verstecken? Was ist das?" "Das ist ein Spiel", sagte der Wahnsinn.
"Ich verstecke mein Gesicht und fange an zu zählen, von eins
bis eine Million. Inzwischen versteckt ihr euch. Wenn ich das Zählen
beendet habe, wird der erste von euch, den ich finde meinen Platz einnehmen
um das Spiel danach fortzusetzen". Die Begeisterung und die Euphorie
tanzten vor Freude. "Eins, zwei, drei ....", der Wahnsinn
begann zu zählen. Als erste versteckte sich die Trägheit,
die sich wie "Eine Million", zählte der Wahnsinn und begann zu suchen. Die erste, die entdeckt wurde, war die Trägheit, nur drei Schritte vom ersten Stein entfernt. Danach hörte man den Glauben, der mit Gott im Himmel über Theologie diskutierte. Die Leidenschaft und das Verlangen hörte man im Vulkan vibrieren. In einem unachtsamen Moment fand er die Eifersucht und so natürlich auch den Triumph. Den Egoismus brauchte er gar nicht zu suchen, ganz allein kam er aus seinem Versteck, das sich als Bienennest herausstellte. Vom vielen Laufen empfand er Durst und als er sich dem See näherte, entdeckte er die Schönheit. Mit dem Zweifel war es noch einfacher, er fand ihn auf einem Zaun sitzend, da dieser sich nicht entscheiden konnte, auf welcher Seite er sich verstecken sollte. So fand er einem nach dem anderen. Das Talent hinter dem Frischen
Gras, die Angst in einer dunklen Höhle, die Lüge
hinter dem Regenbogen (stimmt nicht, sie war im Meeresgrund) und sogar
die Vergeßlichkeit ... die schon wieder vergessen hatte, das sie
Verstecken spielte. Der Wahnsinn war hilflos und wußte nicht, wie er seine Tat wieder gut machen sollte. Er weinte, ent-schuldigte sich bei ihr und versprach der Liebe, für immer ihr Begleiter zu sein. Seit dieser Zeit, seitdem das erste Mal auf Erden Verstecken gespielt wurde, ist die Liebe blind und der Wahnsinn immer ihr Begleiter.....
Das schönste Herz - wahre Schönheit Plötzlich tauchte ein alter Mann vor der Menge auf und sagte: "Nun, dein Herz ist nicht mal annähernd so schön wie meines." Die Menschenmenge und der junge Mann schauten das Herz des alten Mannes an. Es schlug kräftig, aber es war voller Narben, es hatte Stellen, wo Stücke entfernt und durch andere ersetzt worden waren. Aber sie passten nicht richtig und es gab einige ausgefranste Ecken. Genauer an einigen Stellen waren tiefe Furchen, wo ganze Teile fehlten. Die Leute starrten ihn an. Wie kann er behaupten, sein Herz sei schöner, dachten sie. Der junge Mann schaute auf des alten Mannes Herz, sah dessen Zustand und lachte. "Du musst scherzen", sagte er, "dein Herz mit meinem zu vergleichen. Meines ist perfekt und deines ist ein Durcheinander aus Narben und Tränen." "Ja", sagte der alte Mann, "deines sieht perfekt aus, aber ich würde niemals mit dir tauschen. Jede Narbe steht für einen Menschen, dem ich meine Liebe gegeben habe. Ich reiße ein Stück meines Herzens heraus und reiche es ihnen und oft geben sie mir ein Stück ihres Herzens, das in die leere Stelle meines Herzens passt. Aber weil die Stücke nicht genau sind, habe ich einige raue Kanten, die ich sehr schätze, denn sie erinnern mich an die Liebe, die wir teilten. Manchmal habe ich auch ein Stück meines Herzens gegeben, ohne dass mir der andere ein Stück seines Herzens zurück gegeben hat. Das sind die leeren Furchen. Liebe geben heißt manchmal auch, ein Risiko einzugehen. Auch wenn diese Furchen schmerzhaft sind, bleiben sie offen und auch sie erinnern mich an die Liebe, die ich für diese Menschen empfinde. Und ich hoffe, dass sie eines Tages zurück kehren und den Platz ausfüllen werden. Erkennst du jetzt, was wahre Schönheit ist?" Der junge Mann stand still da und Tränen rannen über seine Wangen. Er ging auf den alten Mann zu, griff nach seinem perfekten , jungen und schönen Herzen und riss ein Stück heraus. Er bot es dem alten Mann mit zitternden Händen an. Der alte Mann nahm das Angebot an, setzte es in sein Herz. Er nahm dann ein Stück seines alten, vernarbten Herzens und füllte damit die Wunde des jungen Mannes Herzens. Es passte nicht perfekt, da es einige ausgefranste Ränder hatte. Der junge Mann sah sein Herz an, nicht mehr perfekt, aber schöner als je zuvor, denn er spürte die Liebe des alten Mannes in sein Herz fließen. Sie umarmten sich und gingen weg, Seite an Seite. Quelle: http://nlp-seminare.at/hypnose/das-herz.htm
Und ich fragte: „Was verwundert Dich am meisten,
Gott, wenn Du die Menschen betrachtest?“
Das Zauberschloss Ich folge dem Weg, auch wenn ich nicht weiß, wo hin er mich führen wird. Doch nach einer Weile stand ich dann an einem See, zu dem man auch: der See mit dem Zauberschloß, sagt. Und ganz langsam sah ich aus dem Nebel zwar noch ganz verschwommen aber schon deutlich das Schloß. Und wie ich mich noch fragte: was mache ich hier. Tauchte aus der Waldlichtung am See ein Einhorn auf und sagte zu mir: " Komm folge mir und habe keine Angst" und so folgte ich dem Einhorn, denn nur das Einhorn kannte den Weg zum Schloß. Der Weg führte durch Schluchten der Verzweiflung und des Kummers aber auch über Brücken von Haß und Misstrauen und das Tal der Hoffnung und der Zuversicht. Und dann Stand es da. Stand da in seiner ganzen Pracht Türme besetzt mit den Farben der Sonne und des Himmels. Fenster so strahlend wie die schönsten Edelsteine auf der Welt. Und Türen so schön und groß wie die schönsten Bilder die ich je gesehen habe. Stand nun vor dem Schloß und das Einhorn sagte: "keine Angst, komm und folge mir"! So gingen wir den Weg zum Schloß hoch, und von weiten sah ich schon, wie sich das Tor des Schlosses öffnete und ein kleines Mädchen davor wartete. Als wir am Schloß an kamen nahm mich das kleine Mädchen an die Hand und sagte zu mir: "Komm mit und habe keine Angst". So gingen wir durch das große Tor und betraten den Saal der Wünsche in dem von der Decke aber und aber Millionen Blätter von Rosen herunter regneten. Und als wir diesen Saal betraten und ich grade was sagen wollte, sagte das Einhorn zu mir: " Sag nichts, schaue und nehme das was Du siehst in Dein Herz auf, denn nur Du weißt was Traum und Wirklichkeit ist".Ich nickte und wir gingen durch die Säle der Hoffnung und Zuneigung und folgten dem hellen Schein der uns den Weg zeigte. Und ganz in der Ferne hörte ich Musik und eine wunderschöne Stimme sang ein Lied. So gingen wir noch eine Weile bis wir zu einer wunderschönen großen Tür kamen, an der stand, "nur der möge eintreten, der weiß, daß man Träume leben kann". Und kaum hatte ich diesen Satz zu ende gelesen, da öffnete sich die Tür und wir kamen in den Saal der Freundschaft, und kaum daß wir ihn be-treten hatten, schien die Sonne in alle Fenster und der Saal erstrahlte in seiner ganzen Schönheit.Als ich schon fragen wollte, was denn nun los sei, erstrahlte im Saal ein Regenbogen in seiner ganzen Schönheit und eine wunderschöne Frau kam herab und sagte zu mir:" Schaue dich ruhig um, denn Jeder der träumen kann, hat das Leben verstanden". Und als sie das gesagt hatte, kam sie zu mir und gab mir einen Kuß auf die Wange und sagte:" Nehme die Sonnenstrahlen und bewahre sie gut auf und immer, wenn es Dir nicht gut geht, dann denke daran, daß Du die Sonne in deinem Herzen trägst und daß es hier im Schloß Jemanden gibt der dich sehr gerne hat". Und als sie das so gesagt hat, merkte ich, wie mir ein paar Tränen über das Gesicht liefen, doch ich schämte mich nicht dafür. Nach einer Weile sagte sie:" nun kannst Du gehen, und denke an die Worte die ich Dir gesagt habe". Kaum hatte sie dies Worte ausgesprochen, befand ich mich wie von Zauberhand wieder am See und wußte nicht so richtig wie mir geschah. Und doch wußte ich, daß ich ein zauberhaftes Wesen kennengelernt hatte, auf das ich mich ganz bestimmt immer verlassen konnte, denn ich trage ja Ihre Sonnen-strahlen im Herzen.geschrieben von Zauberwelt
Wahrheit ist Schönheit und Schönheit
ist Wahrheit Wahrheit und Schönheit sind miteinander vereinbar. Die wirkliche und absolute Wahrheit ist schön. Aber wollen die Menschen die absolute Wahrheit hören oder sehen? In Wirklichkeit streben sie nach der Un-wahrheit. Eigentlich fühlen wir uns zur Schönheit der Wahrheit hingezogen, doch seit unvordenklichen Zeiten sind wir es gewohnt Unwahrheit zu lieben. Deshalb sind für die weltlichen Menschen Wahrheit und Schönheit unvereinbare Begriffe. Das Wesen weltlicher Wahrheit und Schönheit lässt sich in der folgenden Geschichte veranschaulichen. Einst verliebte sich ein sehr muskulöser und athletisch gebauter Mann, dessen Charakter jedoch zweifel-haft war, in eine schöne junge Frau. Das Mädchen war jedoch nicht nur sehr attraktiv, sondern auch sehr tugendhaft und die Annährungsversuche des Mannes waren ihr unangenehm. Da der Mann aber von un-bändiger Begierde getrieben wurde und partout nicht locker lassen wollte, bat ihn die junge Frau schließlich. Sich nur sieben Tage zu gedulden. Dann könnten sie sich treffen. Der Mann war ein ver-standen und fieberte dem vereinbarten Treffen voller Erwartung entgegen. Die tugendhafte Frau wollte die wahre Schönheit absoluter Wahrheit enthüllen und bedient sich dazu einer drastischen Lehrmethode, Sie nahm starke Abführmittel, und sieben Tage lang hatte sie Durchfall und erbrach was sie aß. Den Kot und das Erbrochene füllte sie in Töpfe. Infolge dieser Radikalkur magerste die vermeintliche Schönheit dermaßen ab, dass sie wie ein Skelett aussah. Ihre Haut wurde schwärzlich und ihre schönen Augen waren tief in die Augenhöhle eingesunken. So wartete sie zur verabredeten Stunde voller Spannung auf den von Leidenschaft entflammten Mann. Dieser kam – gut angezogen und sich von seiner
besten Seite zeigend – und fragte die hässliche Frau, die er
vorfand, nach dem schönen jungen Mädchen, das er zu treffen
gedachte. Er hat sie aufgrund ihres er-barmungswürdigem Zustand nicht
wiedererkannt und selbst nachdem sie wiederholt beteuerte, eben die Person
zu sein, die er suchte, konnte er ihr nicht glauben. Geschichte aus: Die Schönheit des Selbst, Sri Srimad A.C. Bhaktivedanta Swami Prabhupada
Vom Blumentopf und dem Bier Ein Professor stand vor seiner Philosophie-Klasse und hatte einige Gegenstände vor sich. Als der Unter-richt begann, nahm er wortlos einen sehr grossen Blumentopf und begann diesen mit Golfbällen zu füllen. Er fragte die Studenten, ob der Topf nun voll sei. Sie bejahten es. Dann nahm der Professor ein Behältnis mit Kieselsteinen und schüttete diese In den Topf. Er bewegte den Topf sachte und die Kieselsteine rollten in die Leerräume zwischen den Golfbällen. Dann fragte er dieStudenten wiederum, ob der Topf nun voll sei. Sie stimmten zu. Der
Professor nahm als nächstes eine Dose mit Sand und schüttete
diesen in den Topf. Natürlich füllte der Sand den kleinsten
verbliebenen Freiraum. Er fragte wiederum, ob der Topf nun voll sei. Die
Studenten "Die Kieselsteine symbolisieren die anderen Dinge im Leben wie Ihre Arbeit, Ihr Haus, Ihr Auto. Der Sand ist alles andere, die Kleinigkeiten. Falls Sie den Sand zuerst in den Topf geben", fuhr der Professor fort, "hat es weder Platz für die Kieselsteine noch für die Golfbälle. Dasselbe gilt für Ihr Leben. Wenn Sie all Ihre Zeit und Energie in Kleinigkeiten investieren, werden Sie nie Platz haben für die wichtigen Dinge. Achten Sie auf die Dinge, welche Ihr Glück gefährden. Spielen Siemit den Kindern. Nehmen Sie sich Zeit für eine medizinische Untersuchung. Führen Sie Ihren Partner zum Essen aus. Es wird immer noch Zeit bleiben um das Haus zu reinigen oder Pflichten zu erledigen." "Achten Sie zuerst auf die Golfbälle, die Dinge, die wirklich wichtigsind. Setzen Sie Ihre Prioritäten. Der Rest ist nur Sand." Einer der Studenten erhob die Hand und wollte wissen, was denn das Bier repräsentieren soll. Der Professor schmunzelte: "Ich bin froh, dass Sie das fragen. Es ist dafür da, Ihnen zu zeigen, dass, egal wie schwierig Ihr Leben auch sein mag, es immer noch Platz hat für ein oder zwei Bierchen."
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